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Deutscher Ethikrat widerspricht dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 2.3.2017 zur Suizidbeihilfe, 1. Juni 2017

 

Der Deutsche Ethikrat hat sich am 1. Juni 2017 in einer Ad-hoc-Empfehlung mehrheitlich gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 2. März 2017 zur Suizidbeihilfe ausgesprochen, indem er empfiehlt, der gebotenen Achtung individueller Entscheidungen über das eigene Lebensende keine staatliche Unterstützungsverpflichtung zur Seite zu stellen. Das Bundesverwaltungsgericht, dessen Urteilsbegründung seit dem 17. März 2017 vorliegt, hatte entschieden: Der „Zugang zu einem Betäubungsmittel, das eine schmerzlose Selbsttötung ermöglicht, darf in extremen Ausnahmesituationen nicht verwehrt werden“ (siehe unten). Der Staat sollte nach Auffassung des Deutschen Ethikrats nicht verpflichtet werden, Menschen beim Suizid zu helfen, da dadurch ethische Grundwertungen unterlaufen würden. Eine Minderheit des Deutschen Ethikrates hält das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts dagegen für ethisch wohl erwogen und begrüßenswert.


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⇒  Pressemitteilung: Deutscher Ethikrat: Suizidprävention statt Suizidunterstützung, 1. Juni 2017
Deutscher Ethikrat: Suizidprävention statt Suizidunterstützung, 1. Juni 2017
Letzte Änderung: 18.7.2017 | Impressum | Sitemap
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