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Expertengruppe der Leopoldina fordert ein Fortpflanzungsmedizingesetz, 18. Oktober 2017

 

Die Leopoldina veröffentlichte am 18. Oktober 2017 ein Diskussionspapier, in dem 16 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler „Ein Fortpflanzungsmedizingesetz für Deutschland“ fordern, da sie die rechtliche Regelung der Fortpflanzungsmedizin für dringend reformbedürftig erachten. Das Embryonenschutzgesetz von 1990 erfasse nicht die neuesten technischen Entwicklungen und erzeuge dadurch Gerechtigkeitsprobleme und Rechtsunsicherheit für die betroffenen Paare und die behandelnden Ärztinnen und Ärzte. In Österreich und der Schweiz lägen solche Fortpflanzungsmedizingesetze schon vor. Als besonders reformbedürftig werden folgende Punkte gesehen: Die Praxis der IVF, die Eizellspende, die Embryospende, die Leihmutterschaft und die Aufbewahrung von eingefrorenen Eizellen.


Download:

⇒      Leopoldina: Diskussionspapier "Ein Fortpflanzungsgesetz für Deutschland", 18. Oktober 2017
Pressemitteilung: Diskussionspapier "Ein Fortpflanzungsgesetz für Deutschland", 18. Oktober 2017
Letzte Änderung: 19.10.2017 | Impressum | Sitemap
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