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US-Forscherteam entfernt Defekt im menschlichen Erbgut, 2. August 2017

 

Nachdem vor zwei Jahren erstmals chinesische Wissenschaftler Versuche an menschlichen Embryonen mithilfe der Genschere Crispr-Cas9 durchgeführt hatten, veröffentlicht nun ein internationales Forscherteam unter Federführung einer amerikanischen Universität eine Arbeit mit ähnlichen Experimenten in der Zeitschrift „Nature“. Danach ist es gelungen, mithilfe von Crispr-Cas9 einen Gen-Defekt an menschlichen Embryonen zu korrigieren und somit aus der Keimbahn zu entfernen, der für die Herzmuskelerkrankung hypertrophe Kardiomyopathie verantwortlich ist. Die Behandlung senkte so die Wahrscheinlichkeit, die Mutation weiterzuvererben, von 50 auf 27,6 Prozent. Die für die Studie verwendeten Embryonen wurden in vitro durch künstliche Befruchtung hergestellt und im Anschluss wieder vernichtet.


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Correction of a pathogenic gene mutation in human embryos, in: Nature 548, 413-419
Letzte Änderung: 19.10.2017 | Impressum | Sitemap
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