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Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung

Christliche Patientenvorsorge durch Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Behandlungswünsche und Patientenverfügung.

Handreichung und Formular, 2011

Zum Inhalt: Die Handreichung und das Formular der neuen „Christlichen Patientenvorsorge“ treten als kirchliches Angebot an die Stelle der bisherigen „Christlichen Patientenverfügung“ von 1999 und 2003. Aufgrund der veränderten Gesetzeslage in der Bundesrepublik Deutschland seit September 2009 war eine Neukonzeption nötig geworden. Das Dokument wurde gemeinsam von der Deutschen Bischofskonferenz und vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Zusammenarbeit mit zahlreichen Mitglieds- und Gastkirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) erarbeitet.

Patientenverfügungen aus christlich-diakonischer Sicht.

Diakonisches Werk der EKD, 2011

Zum Inhalt: Der Ratgeber will aus christlich-diakonischer Sicht über Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen informieren. Er enthält für Betroffene und ihre Angehörigen sowie für Träger und Mitarbeitende diakonischer Einrichtungen Hinweise zum Umgang damit, bietet jedoch kein eigenes Formular. 

Stellungnahme der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum BGH-Urteil zur Sterbehilfe.

Stärkung des Patientenwillens und größere Rechtssicherheit für Ärzte und Angehörige (Pressemitteilung der EKD), Hannover 25.6.2010

Zum Inhalt: Die EKD begrüßt, dass das Urteil des Bundesgerichtshofes zur Sterbehilfe das Recht des Patienten auf die Umsetzung seines Willens stärkt und zu einer größeren Rechtssicherheit bei Ärzten, Pflegepersonal und Angehörigen beiträgt.

Meine Zeit steht in Gottes Händen.

Handreichung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern zur Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung, 3. Auflage 2010

Zum Inhalt: Die Handreichung will Hilfe zur eigenen Urteilsbildung leisten und helfen, eine Patientenverfügung abzufassen oder eine Vorsorgevollmacht /Betreuungsverfügung auszustellen. Sie bietet allerdings kein eigenes Formular einer Vorsorgeverfügung an. Die Handreichung gibt außerdem Anregungen zur Formulierung eigener Wertvorstellungen. Ein eigenes Form

Keine Verbesserung gegenüber der bisherigen Rechtslage.

Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bedauert neues Gesetz zur Patientenverfügung (Pressemitteilung der EKD), 18. Juni 2009

Zum Inhalt: Der Ratsvorsitzender EKD, Bischof Wolfgang Huber, sieht in dem vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Gesetz über Patientenverfügung keine Verbesserung gegenüber der bisherigen Rechtslage.

Kein Gesetz um jeden Preis.

Prälat Reimers zur Verbindlichkeit von Patientenverfügungen (Pressemitteilung und Votum der EKD), 18. Dezember 2008

Zum Inhalt: Der Bevollmächtigte des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union bewertet in seinem Votum die verschiedenen Gesetzesentwürfe für ein Patientenverfügungsgesetz. Er begrüßt die rechtliche Verankerung von Patientenverfügungen; allerdings dürfe es nicht darum gehen, ein Gesetz um jeden Preis zu verabschieden.

Eckpunkte.

Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) plädiert für gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen (Pressemitteilung der EKD), 11. Juli 2007

Zum Inhalt: Der Rat der EKD spricht sich in seinen „Eckpunkten“ für eine gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen aus, da Patienten, Angehörige und Ärzte mehr Rechtssicherheit bei Entscheidungen am Lebensende brauchen. Die Ziele einer solchen gesetzlichen Regelung sollten unter anderem sein, die Vorsorge für Zeiten der Entscheidungsunfähigkeit eines Patienten verbindlich zu regeln, die Wirksamkeitsvoraussetzungen und die Reichweite von Patientenverfügungen festzulegen, die Aufgaben von Betreuern und Bevollmächtigten sowie die Rolle von Vormundschaftsgerichten zu klären.

Hilfe im Sterben - Hilfe zum Leben. 

Menschenwürde am Lebensende. Votum der Theologischen Kammer der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, 2006

Zum Inhalt: Neben dem Gottes- und Menschenverständnis des christlichen Glaubens und der Begriffsklärung von Menschenwürde, Autonomie und Selbstbestimmung wird a) die Erarbeitung von transparenten Verfahren zu einer gerechten Verteilung medizinischer Ressourcen als vordringliche Aufgabe gefordert, b) eine Abwägung der Möglichkeiten und Grenzen der Patientenverfügung vorgenommen und c) eine Stellungnahme zur aktiven Sterbehilfe vorgelegt.

Sterben hat seine Zeit.

Überlegungen zum Umgang mit Patientenverfügungen aus evangelischer Sicht. Ein Beitrag der Kammer für Öffentliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Deutschland, EKD-Texte 80, Hannover 2005.

Zum Inhalt: Im Diskussionsbeitrag der Kammer der EKD für Öffentliche Verantwortung werden neben Überlegungen zur Selbstbestimmung des Patienten und Fürsorge für den Patienten u.a. die unterschiedlichen Auffassungen zur Reichweite von Patientenverfügungen in zwei Argumentationslinien nebeneinander dargestellt, ohne dass sie ganz zur Deckung gebracht werden.
Letzte Änderung: 11.5.2016 | Impressum | Sitemap
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