Hintergrund
A A A Logo
Startseite Aktuelles
Grundfragen theologischer Ethik Lebensanfang Gesundheit und Krankheit Lebensende Gesundheitswesen und Ethikberatung Transplantation und Stammzellforschung Humangenetik und Biotechnologie Bioethische Gesetzgebung
Themen Kirchliche Einrichtungen Kontakt
Druckversion

Pflege

Stellungnahmen der Diakonie Deutschland vom 28.9.2015 und der BAGFW vom 25.9.2015 zum Gesetzentwurf für ein Zweites Pflegestärkungsgesetz

 

Zum Inhalt: Die Diakonie Deutschland hat am 28. September 2015 ihre Stellungnahme zum Referentenentwurf des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes (PSG II) vom 7. Juli 2015 mit einigen Änderungen erneut wiederholt und die Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) vom 25. September 2015 angeschlossen. Beide Stellungnahmen beziehen sich auf den Gesetzentwurf BT-Drs. 18/5926, der am 13. November 2015 vom Bundestag beschlossen wurde. Insgesamt begrüßen die Stellungnahmen das Gesetz, aber es bleibe die Skepsis, ob die Veränderungen ausreichen und wirklich helfen.

Stellungnahme der Diakonie Deutschland zum Referentenentwurf für ein Zweites Pflegestärkungsgesetz,

7. Juli 2015

Zum Inhalt: Die Diakonie Deutschland hat am 7. Juli 2015 eine ausführliche Stellungnahme zum Referentenentwurf für ein Zweites Pflegestärkungsgesetz veröffentlicht. Mit dem Gesetzentwurf wird die seit 20 Jahren bestehende Ungleichbehandlung von somatisch und kognitiv beeinträchtigten Menschen aufgehoben. Pflegerische Betreuungsmaßnahmen werden als neue gleichrangige Leistung ins SGB XI eingeführt und stehen künftig allen pflegebedürftigen Menschen zur Verfügung. Die Diakonie Deutschland begrüßt dies und auch die Umstellung der bisherigen drei Pflegestufen auf zukünftig fünf Pflegegrade. Allerdings weist sie darauf hin, dass diese Umstellung auch Risiken für Pflegeheime und pflegebedürftige Menschen bedeuten kann.
 

Positionspapier von EFiD und Männerarbeit der EKD: Geschlechtergerechte Zukunft der Häuslichen Pflege, 2011

 

Zum Inhalt: Das Positionspapier der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) und der Männerarbeit der EKD weist darauf hin, dass der Pflegebedarf alter und auf Unterstützung angewiesener Menschen in Deutschland nur gesichert werden kann, wenn die notwendige Care-Arbeit gerecht zwischen Männern und Frauen verteilt wird. Es sei davon auszugehen, dass die Betreuung im häuslichen Bereich auch künftig der wichtigste Sektor der Versorgung älterer Menschen sein werde. Deshalb müssen gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit pflegende Angehörige Pflege und Erwerbsarbeit ohne Einkommensverluste vereinbaren können.

Menschen pflegen - Menschlichkeit bewahren. Impulspapier der Evangelischen Kirche im Rheinland,

Düsseldorf 2010
 

Zum Inhalt: Das Impulspapier der Evangelischen Kirche im Rheinland „Menschen pflegen - Menschlichkeit bewahren“ konzentriert sich darauf, für den Bereich der Pflege und Begleitung Anregungen für Gemeinden, Diakonieausschüsse und Einzelne zu geben. Einem Kapitel über theologische Grundgedanken folgt eines über praktische Anregungen vor allem für die gemeindliche Ebene.

Häusliche Pflege von Familienangehörigen. Eckpunkte für eine gemeindenahe Pflege.

Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen e.V. (eaf), Berlin 2009

Zum Inhalt: Die Borschüre stellt nach einer kurzen Beschreibung der Ausgangslage im häuslichen Pflegebereich zukunftstaugliche Lösungsansätze vor und skizziert notwendige Bedingungen, wie „care“ im Sinne von Fürsorge und des Sich-umeinander-Kümmerns in der Gesellschaft zu organisieren ist. Sie zeigt weiterhin Möglichkeiten auf, lebenspraktische und rechtlich abgesicherte Arrangements in wohnortnahen Unterstützungssystemen zu finden, die auch in der häuslichen Pflege ein gutes Leben in Verantwortung füreinander gewährleisten.

Im Alter neu werden können. Evangelische Perspektiven für Individuum, Gesellschaft und Kirche. Eine Orientierungshilfe des Rates der EKD,

Gütersloh 2009

Zum Inhalt: Die Orientierungshilfe „Im Alter neu werden können. Evangelische Perspektiven für Individuum, Gesellschaft und Kirche“ von 2010 legt dar, dass sich die Veränderungen,  die sich im Blick auf die Lebensphase des Alters unverkennbar bereits vollzogen haben, noch nicht in einem veränderten gesellschaftlichen und kulturellen Umgang mit dem Alter widerspiegeln. Sie erinnert an die Grundeinsicht des Glaubens, dass Menschen in Gottes Gegenwart immer wieder neu werden und neu anfangen können. Eine große Herausforderung ist die Neugestaltung der Pflege. Gerade Demenzerkrankungen werden den Pflegealltag in Zukunft noch stärker prägen, als dies heute der Fall ist. Entscheidend ist, dass die Menschenwürde auch bei schwerster Erkrankung nicht abgesprochen werden darf.

Die Kraft zum Menschsein stärken. Leitlinien für die evangelische Krankenhausseelsorge. Eine Orientierungshilfe.

Konferenz für Krankenhausseelsorge in der EKD und Konferenz der Verantwortlichen für Sonderseelsorge in den Gliedkirchen der EKD, Hannover 2004

Zum Inhalt: Die Leitlinien beschreiben Auftrag, Aufgabe und Ziele, die spezifische Professionalität und die organisatorischen Rahmenbedingungen der Krankenhausseelsorge und sollen Krankenhausseelsorgern, Kirchenleitungen und Krankenhausleitungen helfen, diesen Dienst zu gestalten.

Pflege in der Krise.

Stellungnahme der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und des Diakonischen Werkes in Kurhessen-Waldeck e.V., Kassel 2. Aufl. 2002.

Zum Inhalt: Der Text enthältverschiedene Stellungnahmen der Landeskirche und des Diakonischen Werkes zum Thema Pflege. Es wird ausgeführt, dass Pflege mehr ist als die Summe kalkulierbarer Handgriffe und als die bloße Anwendung von medizinisch-therapeutischen Möglichkeiten. Es werden die Verantwortlichen aufgefordert, sich für akzeptable Rahmenbedingungen und eine ausreichende Finanzierung der Pflege einzusetzen.
Letzte Änderung: 6.3.2017 | Impressum | Sitemap
Valid XHTML 1.0 Transitional