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Bio-Patentierung

Die Erde ist des Herrn und was darinnen ist. Biopatente und Ernährungssicherung aus christlicher Perspektive.

Eine Studie der Kammer für nachhaltige Entwicklung der EKD, Hannover 2012

 Zum Inhalt: Die Studie wurde 2012 veröffentlicht und setzt sich im Kern mit den Auswirkungen von Patenten auf Pflanzen und Tiere auf die Ernährungssicherung auseinander. Sie nimmt insbesondere schöpfungstheologische und gerechtigkeitsethische Aspekte in den Blick. Außerdem stellt sie die Auswirkungen von Biopatenten auf die weltweite Ernährungssicherung dar und ermutigt zu juristischen und institutionellen Reformen im Patentwesen.

Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (AGU): Patentierung von biotechnologischen Erfindungen in Europa neu regulieren, 13. April 2010
 

Zum Inhalt: Die kirchlichen Umweltbeauftragten fordern eine schnelle und konsequente Revision der Biopatent-Richtlinie der EU, die 1998 in Kraft getreten ist. Die ursprüngliche Motivation des Patentsystems - nämlich der Schutz einer technischen Erfindung, um den Erfinder zu honorieren - ist bei Biopatenten nicht gegeben.

Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau: Kirchensynode fordert Verbot von Biopatenten. Elemente der Schöpfung Gottes nicht privatisierbar. Wichtige Gerechtigkeitsfragen berührt, 27. April 2009
 

Zum Inhalt: Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau spricht sich in einer Resolution für ein eindeutiges Verbot der Patentierung von Pflanzen und Tieren, von pflanzlichen und tierischen Gensequenzen sowie von im wesentlichen biologischen Züchtungsverfahren aus. Die Kirchenleitung wird aufgefordert, für diese Haltung in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), in der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) sowie bei den Landesregierungen in Rheinland-Pfalz und Hessen und beim Europäischen Parlament einzutreten

Menschliches Leben ist nicht patentierbar.

Kirchen lehnen Patentierung embryonaler Stammzellen ab (Pressemitteilung der EKD), 28. Oktober 2008

Zum Inhalt: Anlässlich der Entscheidung der Großen Beschwerdekammer des Europäischen Patentamts über die Patentierbarkeit menschlicher embryonaler Stammzellen und daraus entwickelter Stammzelllinien sprechen sich der Bevollmächtigte des Rates der EKD und der Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe gegen eine solche Patentierung aus.

Die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (AGU) lehnt die Umsetzung der Biopatentrichtlinie ab (Presseerklärung), 9. Oktober 2000
 

Zum Inhalt: Die kirchlichen Umweltbeauftragten und der Umweltbeauftragte der Evangelischen Kirche A. u. H. B. Österreichs fordern auf ihrer gemeinsamen Herbsttagung 2000 eine Revision der europäischen Biopatent-Richtlinie der EU, die 1998 in Kraft getreten ist. Sie lehnen eine Umsetzung der Richtlinie in ihrer derzeitigen Fassung in das nationale Recht ab.

Stellungnahme des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum Entwurf eines „Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie über den rechtlichen Schutz biotechnologischer Erfindungen". Dokument 3620/6 des Bundesministeriums der Justiz, Hannover, 1. Juni 2000
 

Zum Inhalt: Die Stellungnahme des Kirchenamtes der EKD hebt darauf ab, dass aus kirchlicher Sicht die Patentierung von lebenden Organismen sowie isolierten Bestandteilen derselben wie Gene, Zellen, Gewebe und Organe mit zahlreichen ethischen Problemen verknüpft ist, die bereits in der Biopatent-Richtlinie der EU keine befriedigende Berücksichtigung gefunden hatten.

Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (AGU): Presseerklärung zur Patentierung biotechnologischer Erfindungen, 23. März 2000
 

Zum Inhalt: Die kirchlichen Umweltbeauftragten fordern die Bundesregierung auf, sich anlässlich der Erteilung eines Patents auf embryonale Stammzellen durch das Europäische Patentamt (EPA) für eine kritische Revision des rechtlichen Schutzes biotechnologischer Erfindungen einzusetzen.

Leben ist keine Ware!  

Bericht und Hintergrund einer kirchlichen Unterschriftenaktion gegen die Patentierung von Lebewesen. Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der Gliedkirchen der EKD (AGU),(Neuherausgabe des Originals von 1997), 2009

Zum Inhalt: Unter dem Motto „Leben ist keine Ware“ initiierte die AGU 1995 eine Unterschriftenaktion gegen die damals noch in der Beratung befindliche Biopatent-Richtlinie der EU. Die deutschen Unterschriften wurden am 6. November 1996 in Form einer Petition an den Präsidenten des Europaparlaments übergeben.

Einverständnis mit der Schöpfung.  

Ein Beitrag zur ethischen Urteilsbildung im Blick auf die Gentechnik und ihre Anwendung bei Mikroorganismen, Pflanzen und Tieren. 2., um einen Anhang erweiterte Auflage, 1997, S. 136-156.

Zum Inhalt: Die Studie wurde 1991 veröffentlicht und stellt die Unterschiede zwischen herkömmlicher Züchtung und den neuen Möglichkeiten der Gentechnik dar. Aufgrund der Weiterentwicklung der Gentechnik wurde 1997 ein Anhang in einer Neuauflage herausgegeben, der neben der Aktualisierung des Sachstandes Perspektiven zur ethischen Urteilsbildung zu drei besonders kontrovers diskutierten Themenfeldern vorlegt: der Kennzeichnung neuartiger Lebensmittel, der Patentierung biotechnologischer Erfindungen und der biologischen Sicherheit.

HTML-Version: Einverständnis mit der Schöpfung, 1997

Stellungnahme des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland zum Vorschlag (vorgelegt von der Kommission am 13.12.1995) für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über den rechtlichen Schutz biotechnologischer Erfindungen, März 1996
 

Zum Inhalt: In der Stellungnahme wird ausgeführt, dass es aus Sicht der EKD keine grundsätzlichen ethischen Einwände gegen die Patentierung von erfinderischen Leistungen im Bereich der Biotechnologie gibt. Gleichwohl werden Bedenken im Blick auf einzelne Bestimmungen und klärungsbedürftige Fragen im Blick auf mögliche Folgen der Patentierung für die Gegenwart und die Zukunft von Natur und Menschheit formuliert.
Letzte Änderung: 10.8.2016 | Impressum | Sitemap
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