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Pränatale Diagnostik / Präimplantationsdiagnostik

Pränataldiagnostik und Schwangerschaftskonflikt aus ethischer Sicht. Positionspapier der evangelischen Verbände EKFuL, BeB und DEKV als Grundlage für die Kooperation bei der Beratung und Begleitung schwangerer Frauen und ihrer Partner,

Berlin Dezember 2013

Zum Inhalt: Das Positionspapier beinhaltet grundsätzliche Überlegungen zu ethischen Fragestellungen, die durch die Pränataldiagnostik bzw. ihre Befunde und die daraus resultierenden Konflikte hervorgerufen werden. Es stellt den Auftrag und das professionelle Selbstverständnis der beteiligten Verbände dar und beschreibt den Weg zu einer gelingenden Kooperation, um dem Wohl der Schwangeren und des ungeborenen Kindes zu dienen.

Präna-Test. Eine Stellungnahme des Bundesverbands evangelischer Behindertenhilfe e.V. (BeB),

Berlin Juli 2013

Zum Inhalt: Der BeB gibt in dieser kurzen Stellungnahme seinen Einrichtungen Empfehlungen zum Umgang mit dem Präna-Test. Die Beratung der Schwangeren durch die Ärzteschaft im Hinblick auf die pränatale Diagnostik sei so zu gestalten, dass eine möglichst autonome Entscheidung sichergestellt ist. Keine Schwangere soll zu einem Bluttest überredet oder intensiv gedrängt werden. Eine Durchführung des Bluttestes beinhaltet eine ausführliche Beratung und Begleitung vor, während und nach der Durchführung.

Stellungnahme der EKD zum Entwurf einer Rechtsverordnung der Bundesregierung über die rechtmäßige Durchführung einer Präimplantationsdiagnostik,

Berlin 20.8.2012

Zum Inhalt: Das Bundesgesundheitsministerium hat am 11. Juli 2012 einen Referentenentwurf für eine Rechtsverordnung zur Durchführung der Präimplantationsdiagnostik (PID) vorgelegt, in dem die Zahl der für die PID zugelassenen Zentren sowie der Ethikkommissionen nicht begrenzt wird. Die EKD fordert in ihrer Stellungnahme vor allem Änderungen hinsichtlich der Zahl der Zentren und der Besetzung der Ethikkommissionen.

Gemeinsame Stellungnahme des DW EKD, BeB und EKFuL zum Referentenentwurf einer Rechtsverordnung über die rechtmäßige Durchführung einer Präimplantationsdiagnostik,

Berlin 20.8.2012

Zum Inhalt: Das Bundesgesundheitsministerium hat am 11. Juli 2012 einen Referentenentwurf für eine Rechtsverordnung zur Durchführung der Präimplantationsdiagnostik (PID) vorgelegt, in dem die Zahl der für die PID zugelassenen Zentren sowie der Ethikkommissionen nicht begrenzt wird. Das DW EKD hat zusammen mit den Bundesfachverbänden BeB und EKFuL eine ausführliche und kritische Stellungnahme vorgelegt.

Stellungnahme des Rates der EKD zur Präimplantationsdiagnostik,

Hannover 15. Februar 2011

Zum Inhalt:  Der Rat der EKD spricht sich einmütig dafür aus, die Präimplantationsdiagnostik (PID) nicht gesetzlich zuzulassen. Einige der Mitglieder des Rates halten es jedoch für ethisch vertretbar, die PID zuzulassen, wenn bei Eltern eine genetische Veranlagung vorliegt, dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der Embryo schon während der Schwangerschaft lebensunfähig ist. Andere Mitglieder sehen hier die Gefahr, dass Leben unterschiedlich bewertet wird.

Beratung und Begleitung bei pränataler Diagnostik.

Empfehlungen an evangelische Dienste und Einrichtung für eine geregelte Kooperation, hg. vom Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB), dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V., der Evangelischen Konferenz für Familien- und Lebensberatung e.V. Fachverband für Psychologische Beratung und Supervision (EKFuL) und Eltern helfen Eltern e.V. in Berlin-Brandenburg, 2009.

Zum Inhalt: Die Handreichung richtet sich an evangelische Einrichtungen, Beratungsstellen und Krankenhäuser sowie die Krankenhausseelsorge und stellt Beratungs-, Behandlungs- und Begleitungsangebote dar. Ziel ist die Verbesserung der Beratung und Begleitung von Schwangeren und deren Partnern vor, während und nach Inanspruchnahme von pränataler Diagnostik.

Beratung vor und nach pränataler Diagnostik verstärken.

EKD-Bevollmächtigter fordert konkretere Regeln zur Vermeidung von Spätabbrüchen (Pressemitteilung und Votum der EKD), 12. Dezember 2008

Zum Inhalt: Der Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union fordert u.a. in seinem Votum eine deutliche Ausweitung der psychosozialen Beratung von Schwangeren vor und nach pränataler Diagnostik, die Frauen freiwillig annehmen können.

Ja zum Leben.

Wort der kirchenleitenden Organe der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern zur Praxis Pränataler Diagnostik und zur Durchführung von Spätabtreibungen, 2008

Zum Inhalt: Die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern formuliert in diesem Text kritische Anfragen an die gegenwärtige Rechtslage und die Praxis pränataler Diagnostik sowie Spätabbrüchen nach pränataler Diagnostik und bietet Vorschläge für eine Verbesserung.

Wird unser Kind gesund sein?

Diagnoseverfahren am ungeborenen Leben. Eine Entscheidungshilfe zu Pränataldiagnostik und Präimplantationsdiagnostik. Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens, 2005

Zum Inhalt: Die Broschüre will schwangeren Frauen und Partnern helfen, mit den vielfältigen Möglichkeiten der Schwangerenvorsorge selbstbestimmt umzugehen. Es werden Informationen über die Chancen und Risiken der einzelnen Verfahren und die möglichen Testergebnisse sowie theologische und ethische Überlegungen dargestellt.

Ethische Überlegungen zum Umgang mit der Präimplantationsdiagnostik,

Evangelische Kirche von Westfalen: Materialien für den Dienst, 1/2003

Zum Inhalt: Der Text stellt die christlich-ethische Position zum Umgang mit der Präimplantationsdiagnostik vor dem Hintergrund anderer Meinungen und Auffassungen dar. Ziel ist es, die Grundlagen für eine eigene Meinungsbildung bereitzustellen.

Ratsvorsitzender der EKD bekräftigt Ablehnung der Präimplantationsdiagnostik (PID),

(Pressemitteilung der EKD), 23. Januar 2003

Zum Inhalt: Anlässlich der Veröffentlichung der Stellungnahme des Nationalen Ethikrates zur „Genetischen Diagnostik vor und während der Schwangerschaft“ trägt der Rat der EKD erneut seine Gründe für eine Ablehnung der PID vor: a) PID beruht auf Verbrauch von Embryonen und b) eine Eingrenzung der Diagnostik kann nicht durchgehalten werden.

Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD): Strenge Restriktionen für Stammzellen-Import nicht aufweichen.

Am Embryonenschutz konsequent festhalten! Erklärung des Rates zum Fortgang der bioethischen Debatte (Pressemitteilung der EKD), 22. Februar 2002

Zum Inhalt: Zum Inhalt: Der Evangelischen Kirche in Deutschland bot sich im Rahmen der öffentlichen Anhörung zum Stammzellgesetzentwurf am 11. März 2002 die Gelegenheit, eine Stellungnahme zu dem Entwurf abzugeben. Sie kam zu dem Ergebnis, dass es dem Gesetzentwurf nicht gelungen sei, den Bundestagsbeschluss vom 30. Januar 2002 und dessen grundlegende Intention - nämlich den Import humaner embryonaler Stammzellen nur unter strengen Restriktionen zuzulassen - umzusetzen. Der Rat geht auch auf die Präimplantationsdiagnostik ein, die er ethisch nicht für vertretbar hält.

Im Geiste der Liebe mit dem Leben umgehen.

 Argumentationshilfe für aktuelle medizin- und bioethische Fragen. EKD-Texte 71, 2002, s. Kapitel 3.1.1, S. 24ff

Zum Inhalt: Die von der Kammer für Öffentliche Verantwortung verfasste Argumentationshilfe zu aktuellen Fragen der Medizin- und Bioethik bildet den pluralistischen innergesellschaftlichen Diskurs ab und kommt nicht zu einem Konsens in der Frage, wann das Menschsein beginne. Aus diesen unterschiedlichen Grundpositionen resultieren alle im Einzelnen vertretenen Dissense im Blick auf die Freigabe von sog. überzähligen Embryonen für die Forschung, die Nutzung embryonaler Stammzellen, die Gewinnung von embryonalen Stammzellen durch sog. therapeutisches Klonen sowie die ethische Vertretbarkeit der Präimplantationsdiagnostik.

Eckpunkte zu Fragen der Biomedizin und der Bioethik,

Diakonisches Werk der EKD: Diakonie Korrespondenz 2002

Zum Inhalt: Auf einem bundesweiten Symposium des Diakonischen Werkes im Oktober 2001 wurden Fragen der Biomedizin mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Mitgliedern der Enquete-Kommission des Bundestages und des Nationalen Ethikrates diskutiert. Das Eckpunktepapier fasst diejenigen Positionen zusammen, die sich die Diakonie zu den Themen Präimplantationsdiagnostik, Stammzellforschung, Embryonenschutzgesetz, Genetische Tests und Medizinischer Fortschritt und Lebensende erarbeitet hat.

Von der Würde und der Verantwortung von Frauen.

Stellungnahme des Präsidiums der Evangelischen Frauenarbeit in Deutschland zu Fragen der Gen- und Reproduktionstechnik, 2002.

Zum Inhalt: Anhand verschiedener Grundsätze werden in der Stellungnahme folgende neueren Gen- und Fortpflanzungstechniken ethisch bewertet: die In-Vitro-Fertilisation, die Herstellung und der Umgang mit menschlichen Embryonen, die pränatale Diagnostik und Präimplantationsdiagnostik sowie Spätabbrüche.

Der Schutz menschlicher Embryonen darf nicht eingeschränkt werden.

Erklärung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zur aktuellen bioethischen Debatte (Pressemitteilung der EKD), 22. Mai 2001

Zum Inhalt: Der Rat der EKD warnt vor politischen Bestrebungen, das Embryonenschutzgesetz zu ändern und abzuschwächen. Das Ziel der Forschung, mit Hilfe der Gentechnik neue Therapien zur Heilung von Krankheiten zu entwickeln, sei aus christlicher Sicht legitim und erstrebenswert. Aber die Mittel, um ein solch hochrangiges Ziel zu erreichen, müssen ethisch vertretbar sein.

Stellungnahme der Bischofskonferenz der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) zu Fragen der Bioethik (Juli 2001),

in: Was darf der Mensch? Neue Herausforderungen durch Gentechnik und Biomedizin, im Auftrag der Bischofskonferenz der VELKD, Hannover 2001, S. 150-158.

Zum Inhalt: Auf ihrer Klausurtagung 2001 hat sich die Bischofskonferenz der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) mit folgenden bioethischen Themen befasst: Lebensanfang, Pränatal- und Präimplantationsdiagnostik, Verantwortung der Forschung, Eltern, Gesellschaft und Kirche.

Wieviel Wissen tut uns gut?

Chancen und Risiken der voraussagenden Medizin. Gemeinsames Wort der DBK und des Rates der EKD zur "Woche für das Leben 1997", Gemeinsame Texte 11, 1997

Zum Inhalt: Im Rahmen der Woche für das Leben 1997, die sich mit der Pränataldiagnostik und prädiktiven Medizin befasste, wurde ein Gemeinsames Wort der beiden Kirchen zu derselben Thematik herausgegeben. In einem Anhang wird erstmalig auf das Verfahren der „Präimplantationsdiagnostik“ eingegangen.

HTML-Version: Wieviel Wissen tut uns gut? 1997
HTML-Version englisch: How much should we know? 1997

Pränatale Diagnostik und genetische Beratung.

Beobachtung der Praxis und Auswertung ausgewählter Aspekte medizinischer Entwicklung im Hinblick auf den Lebensalltag, Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, 1995

Zum Inhalt: Der Rat der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen befasst sich in diesem Text mit der präkonzeptionellen und pränatalen Diagnostik und genetischen Beratung, der Genomanalyse an Embryonen sowie dem Screening als Reihenuntersuchung Neugeborener mit genomanalytischen Methoden. Dabei werden die Möglichkeiten und Grenzen dieser medizinischen Methoden bedacht und der Spielraum für selbständige und selbstverantwortete Entscheidungen der Betroffenen ausgelotet.

Zur Achtung vor dem Leben.

Maßstäbe für Gentechnik und Fortpflanzungsmedizin. Kundgebung der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, EKD-Texte 20, 1987

Zum Inhalt: Die Kundgebung der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) befasst sich mit den neueren Entwicklungen der Gentechnik und Fortpflanzungsmedizin. Sie nimmt auf die im November 1985 vom Rat der EKD herausgegebene Handreichung „Von der Würde werdenden Leben“, die ebenfalls abgedruckt ist, Bezug.

Du hast mich gebildet im Mutterleibe.

Biotechnologie als Herausforderung an die Verantwortung des Menschen. Arbeitsergebnisse der Klausurtagung der Bischofskonferenz auf dem Hessenkopf (März 1986), Texte aus der VELKD 32/1986

Zum Inhalt: Im März 1986 führte die Bischofskonferenz der VELKD eine Klausurtagung zu Fragen der Gentechnik und Fortpflanzungsmedizin (In-Vitro-Fertilisation, Pränatale Diagnostik, Gendiagnostik, Gentherapie, Verbesserung des Menschen) durch und veröffentlichte die Arbeitsergebnisse.

Letzte Änderung: 7.3.2017 | Impressum | Sitemap
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