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Schwangerschafts- und Spätabbrüche

Diakonie Deutschland: Thema kompakt: Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung

30. April 2015

Zum Inhalt: Das Journal „Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung“ liefert Zahlen, Fakten und Aufgaben zum gesamten Spektrum der Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung, erläutert die Historie und bewertet die Beratung aus Sicht der Diakonie.

Beratung vor und nach pränataler Diagnostik verstärken.

EKD-Bevollmächtigter fordert konkretere Regeln zur Vermeidung von Spätabbrüchen (Pressemitteilung und Votum der EKD), 12. Dezember 2008

Zum Inhalt: Der Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union fordert u.a. in seinem Votum eine deutliche Ausweitung der psychosozialen Beratung von Schwangeren vor und nach pränataler Diagnostik, die Frauen freiwillig annehmen können.

Ja zum Leben.

Wort der kirchenleitenden Organe der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern zur Praxis Pränataler Diagnostik und zur Durchführung von Spätabtreibungen, 2008

Zum Inhalt: Die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern formuliert in diesem Text kritische Anfragen an die gegenwärtige Rechtslage und die Praxis pränataler Diagnostik sowie Spätabbrüchen nach pränataler Diagnostik und bietet Vorschläge für eine Verbesserung.

Evangelische Kirche im Rheinland (Hg.): Mit der Frau, nicht gegen sie.

Schwangerschaftskonfliktberatung, Schwangerenberatung und Sexualpädagogik aus evangelischer Sicht, Argumente 2, 2007

Zum Inhalt: Der Text gibt einen Überblick über die evangelische Schwangerschaftskonfliktberatung, die sich als umfassende und ganzheitliche psychologische Beratung versteht. Die evangelische Kirche sieht in der Pflichtberatung eine bleibende Chance, Frauen in einer besonders schweren Konfliktsituation beizustehen und dem Schutz des ungeborenen Lebens zu dienen.

Evangelische Frauen in Deutschland e.V.: Spätabbrüche nach medizinischer Indikation im Zusammenhang mit Pränataldiagnostik, 2007
 

Zum Inhalt: Der Text befürwortet eine umfassendere ärztliche Aufklärung und das Angebot einer unabhängigen psychosozialen Beratung vor Inanspruchnahme von Pränataldiagnostik und setzt sich für eine Verbesserung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für ein Leben mit behinderten bzw. erkrankten Kindern ein.

Stellungnahme des Bevollmächtigten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union zur Vermeidung von Spätabtreibungen,


(Pressemitteilung und Stellungnahme), 11.Februar 2005

Zum Inhalt: Der Bevollmächtigte führt aus, dass auf die veränderten Rahmenbedingungen reagiert werden müsse, die sich durch die Fortentwicklung pränataler Diagnostik ergeben. Die Behinderung eines Kindes dürfe allein kein Grund für eine medizinische Indikation sein, dies sollte auch im Gesetz klargestellt werden. Gesellschaftlich müssten dringend verbesserte Rahmenbedingungen insbesondere finanzieller Art für Behinderte und chronisch Kranke geschaffen werden.

Evangelische Frauen in Deutschland e.V.: § 218. Argumentations- und Arbeitshilfe zu Fragen des Schwangerschaftsabbruchs, 2004
 

Zum Inhalt: Die Argumentations- und Arbeitshilfe bietet einen geschichtlichen Überblick über die gesetzlichen Regelungen des Schwangerschaftsabbruchs und formuliert Probleme und Positionen im Umfeld von Schwangerschaftsabbrüchen.

Stellungnahme des Diakonischen Werkes der EKD zu Schwangerschaftsabbrüchen nach Pränataldiagnostik (so genannte Spätabbrüche), Diakonie Korrespondenz 02/01
 

Zum Inhalt: Das Diakonische Werk der EKD zeigt in diesem Text die erheblichen Probleme für Ärztinnen und Ärzte ebenso wie für schwangere Frauen und ihre Partner auf, die durch Schwangerschaftsabbrüche nach Pränataldiagnostik (so genannte Spätabbrüche) entstehen, und formuliert Gesichtspunkte für die Bewertung von Spätabbrüchen.

Diakonisches Werk der EKD: Leben annehmen. Evangelische Beratung bei Schwangerschaften in Not- und Konfliktsituationen, Diakonie Korrespondenz 04/01
 

Zum Inhalt: Die Broschüre gibt einen Einblick in die Arbeit evangelischer Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen und beschreibt die Möglichkeiten und Grenzen der Beratungsarbeit. Sie tut dies exemplarisch anhand der gesetzlich vorgeschriebenen Schwangerschaftskonfliktberatung, der Sozialberatung schwangerer Frauen und ihrer Familien, anhand der sexualpädagogischen Arbeit und der Öffentlichkeitsarbeit der Beratungsstellen.

Beschluss der 9. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland auf ihrer 4. Tagung zur verlässlichen Partnerschaft zwischen Kirche und Staat,

Leipzig, 11. November 1999

Zum Inhalt: Die EKD-Synode betont, dass die EKD sich auch weiterhin an der gesetzlich vorgeschriebenen Schwangerschaftskonfliktberatung beteiligen wird.

Erklärung des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses Manfred Kock, zum Streit in der römisch-katholischen Kirche über die Zukunft der Schwangerschaftskonfliktberatung,

(Pressemitteilung der EKD), Hannover, 24. September 1999

Zum Inhalt: Der Ratsvorsitzende führt aus, dass die evangelische Kirche daran festhält, in der gesetzlich vorgeschriebenen Schwangerschaftskonfliktberatung mitzuwirken. Dieser wichtige Dienst für den Schutz des ungeborenen Lebens und für die Begleitung von Frauen in einer bedrängenden Konfliktsituation dürfe nicht aufgegeben werden.

Stellungnahme des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland zur Schwangerschaftskonfliktberatung,

(Pressemitteilung), Stuttgart, 14. Juli 1999

Zum Inhalt: Das DW EKD begrüßt, dass die katholischen Beratungsstellen ihre Beratungsarbeit fortsetzen und dass das katholische Beratungsangebot als wichtiger Bestandteil eines pluralen Beratungsangebots im staatlichen System erhalten bleibt.

Erklärung des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Präses Manfred Kock, zum Verbleib der katholischen Kirche  im gesetzlichen System der Schwangerschaftskonfliktberatung,

(Pressemitteilung der EKD), Hannover, 23. Juni 1999

Zum Inhalt: DerRatsvorsitzende hat mit Erleichterung die Nachricht aufgenommen, dass die katholischen deutschen Bischöfe mit ihren Beratungsstellen im System der gesetzlichen Schwangerschaftskonfliktberatung verbleiben wollen, auch wenn der Beratungsschein nicht zur Durchführung straffreier Abtreibungen verwendet werden kann.

Erklärung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland zur Diskussion um die Schwangerschaftskonfliktberatung,

(Pressemitteilung der EKD), Hannover, 27. Februar 1999

Zum Inhalt: Der Rat der EKD hält die Schwangerschaftskonfliktberatung für ein wichtiges Element des Lebensschutzes und versteht die weitere Beteiligung der evangelischen Kirche am System der Pflichtberatung als Ausdruck christlicher Verantwortung. Er sieht darin eine bleibende Chance, Frauen in einer besonders schweren Konfliktsituation beizustehen und ihnen Ermutigung, Zeit und Raum für eine verantwortliche Entscheidung zu geben.

Stellungnahme des Vorsitzenden des Rates der EKD zu dem päpstlichen Schreiben über die Beteiligung an der Schwangerschaftskonfliktberatung,

(Pressemitteilung der EKD), Hannover, 27. Januar 1998

Zum Inhalt: Der Ratsvorsitzende hoffe, dass die deutschen Bischöfe noch Spielräume sehen, um die bewährte Arbeit der katholischen Beratungsstellen innerhalb des Systems der Pflichtberatung fortzusetzen. Ihr Rückzug aus diesem System würde die Kräfte, die sich für das ungeborene Leben einsetzen, empfindlich schwächen.

Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Dr. Klaus Engelhardt, zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur rechtlichen Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs,

(Pressemitteilung der EKD), 4. Juni 1993.

Zum Inhalt: Der Ratsvorsitzende der EKD äußert sich zu dem Urteil zur rechtlichen Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs von 1993 und betont, dass es die Grundpositionen bestätigt und bekräftigt hat, von denen sich der Rat der EKD bei allen seinen Äußerungen zur Frage des Schwangerschaftsabbruchs hat leiten lassen.

Erklärung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Konferenz der Evangelischen Kirchenleitungen des Bundes der Evangelischen Kirchen in der ehemaligen DDR zur Diskussion um die rechtliche Regelung des Schwangerschaftsabbruchs,

Berlin / Hannover, 20. Juni 1991

Zum Inhalt: Der Rat der EKD und der BEK in der ehemaligen DDR betonen in dieser Erklärung, dass Schwangerschaftsabbruch Tötung menschlichen Lebens ist und im Widerspruch zum Gebot Gottes „Du sollst nicht töten“ steht. Außerdem sprechen sie sich dafür aus, dass ein verbesserter Schutz des ungeborenen Lebens am ehesten von Bewusstseinsveränderung und Gewissensbildung sowie von sozialpolitischen Maßnahmen, nicht aber von strafrechtlichen Vorschriften erwartet werden kann.

Beratung im Schwangerschaftskonflikt.

Eine Stellungnahme der Kammer der EKD für Ehe und Familie zur Situation der evangelischen Beratung bei Schwangerschaften in Not- und Konfliktsituationen, EKD-Texte 35, Hannover 1990.

Zum Inhalt: Die Kammer der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für Ehe und Familie beschäftigt sich in dieser Stellungnahme mit der Beratung im Schwangerschaftskonflikt, bietet eine kurze Darstellung der Arbeitssituation der Beratung und formuliert Forderungen zur Verbesserung.

Gott ist ein Freund des Lebens.

Herausforderungen und Aufgaben beim Schutz des Lebens. Gemeinsame Erklärung des Rates der EKD und der Deutschen Bischofskonferenz in Verbindung mit den übrigen Mitglieds- und Gastkirchen der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Bundesrepublik Deutschland und Berlin (West), Gütersloh 1989, s. Kapitel 6.

Zum Inhalt: Die Gemeinsame Erklärung „Gott ist ein Freund des Lebens“ ist der grundlegende Text einer christlichen Deutung des Lebens und dokumentiert eine Grundübereinstimmung in den deutschen Kirchen. Den umfangreichsten Teil der Überlegungen bilden die Überlegungen zum Schutz des ungeborenen Lebens im Mutterleib im 6. Kapitel.
HTML-Versionen:     Gott ist ein Freund des Lebens, 1989
God loves all that lives, 1989

 

Stellungnahmen zum Thema Schwangerschaftsabbruch,

EKD-Texte 14, Hannover 1986

Zum Inhalt: Der Text gibt zwei Äußerungen des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum Umgang mit Schwangerschaftsabbrüchen wieder. Die Erklärung von 1972 benennt Grundwerte für Fragen des Schwangerschaftsabbruchs und führt im Blick auf eine Gesetzesänderung aus, dass Bestimmungen zum Schwangerschaftsabbruch die Unantastbarkeit ungeborenen Lebens zugrunde legen müssen und zugleich einen Ausweg im Notfall vorsehen sollen. Die Erklärung des Rates von 1980 basiert auf der geltenden Gesetzgebung und wirbt u.a. für einen besseren Lebensraum und bessere Bedingungen für Kinder und Eltern.
Letzte Änderung: 6.4.2017 | Impressum | Sitemap
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