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Sterbebegleitung und Palliativmedizin

Diakonie Hessen: Handreichung zur Begleitung von sterbenden Menschen,

3. Juli 2015

Zum Inhalt: Die Diakonie Hessen hat am 3. Juli 2015 anlässlich der Bundestagsdebatte zum medizinisch assistierten Suizid sowie zum Hospiz- und Palliativgesetz eine Handreichung zur umfassenden Begleitung von sterbenden Menschen unter dem Titel „Mit Sterbenden leben - achtsam sein“ herausgegeben. Auf 170 Seiten diskutieren verschiedene Autoren Themen wie Sterben und Tod, Alter und Demenz, Gesundheitspolitik und Vorsorge. Außerdem informiert die Broschüre konkret über wichtige Adressen, Ansprechpartner und Einrichtungen sowie über Rituale, passende Worte und Gebete.

Stellungnahme des Katholischen Krankenhausverbands Deutschlands e. V. (KKVD) und des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes e. V. (DEKV) zum HPG,

17. September 2015

Zum Inhalt: Das Bundeskabinett hat am 29. April 2015 einen vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegten „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland“ (Hospiz- und Palliativgesetz - HPG) verabschiedet. Ziel des Gesetzentwurfes ist ein flächendeckendes Hospiz- und Palliativangebot in ganz Deutschland. Sterbende Menschen sollen künftig weit umfassender betreut werden können. Die Christlichen Krankenhäuser gehen detailliert auf ausgewählte Regelungen des Gesetzentwurfes ein.

Diakonie Deutschland und Deutscher Caritasverband: Stellungnahme zum Kabinettsentwurf zur Hospiz- und Palliativversorgung sowie den Anträgen der Grünen und Linken,

13. September 2015

Zum Inhalt: Das Bundeskabinett hat am 29. April 2015 einen vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegten „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland“ (Hospiz- und Palliativgesetz - HPG) verabschiedet. Ziel des Gesetzentwurfes ist ein flächendeckendes Hospiz- und Palliativangebot in ganz Deutschland. Sterbende Menschen sollen künftig weit umfassender betreut werden können. Nachdem Caritas und Diakonie bereits eine Stellungnahme zum Referentenentwurf des BMG zur Hospiz- und Palliativversorgung vom 18. März 2015 veröffentlicht hatten (siehe unten), veröffentlichen sie nun eine überarbeitete Fassung zum Kabinettsentwurf sowie zu den Anträgen der Grünen und Linken.

Bevollmächtigter des Rates der EKD und Kommissariat der deutschen Bischöfe: Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Hospiz- und Palliativgesetzes,

13. April 2015

Zum Inhalt: Der Rat der EKD und die deutschen katholischen Bischöfe legen in ihrer Stellungnahme Wert darauf, dass ein ganzheitlicher Versorgungs- und Betreuungsansatz umgesetzt wird. Neben der medizinischen und pflegerischen Versorgung sollen Schwerstkranke und Sterbende auch die Möglichkeit einer psychosozialen und seelsorgerischen Begleitung haben. Gefordert wird eine bessere Personalausstattung in Pflegeheimen.

Diakonie Deutschland und Deutscher Caritasverband: Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Hospiz- und Palliativgesetzes,

7. April 2015

Zum Inhalt: Die beiden großen christlichen Wohlfahrtsverbände begrüßen die im Gesetzentwurf enthaltenen Ansätze zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland. Alle Menschen sollen an den Orten, an denen sie ihre letzte Lebensphase verbringen, auch im Sterben gut versorgt und begleitet sein. Im Einzelnen wird deutlicher Korrekturbedarf an den Regelungen gesehen.

Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung: Finanzierung palliativ kompetenter Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen,

Diakonie-Texte 8/2014, Berlin 2014

Zum Inhalt: Die Diakonie setzt sich in dieser Handreichung dafür ein, dass Sterbebegleitung und palliative Versorgung und Begleitung sterbender Menschen rechtlich und finanziell verbessert werden. Studien kommen zu dem Schluss, dass die Bedeutung der Palliativversorgung enorm gestiegen ist und nicht mehr mit dem gleichen Personalschlüssel gesichert werden kann wie zu Zeiten der Einführung der Pflegeversicherung. Die Diakonie Deutschland spricht sich daher für einen personenbezogenen Vergütungszuschlag für jeden Tag aus, für den der Hausarzt einen individuellen Bedarf für „palliativ kompetente Versorgung“ bescheinigt. Der Vergütungszuschlag soll auf der Grundlage eines angemessenen Personalschlüssels berechnet und aus Mitteln der Pflegekassen an den Leistungserbringer gezahlt werden. Damit können in stationären Pflegeeinrichtungen zusätzliche Stellenanteile für Mitarbeitende finanziert werden, die mindestens über eine Palliative-Care-Weiterbildung verfügen.

Diakonisches Werk der EKD: Der Tod gehört zum Leben. Allgemeine palliative Versorgung und hospizliche Begleitung sterbender Menschen in diakonischen Einrichtungen und Diensten,

Diakonie-Texte 4/2011, Stuttgart 2011

Zum Inhalt: Die Handreichung führt in die Themenkreise der „allgemeinen palliativen Versorgung“ und der „hospizlichen Begleitung“ ein. Es werden die allgemeine palliative Versorgung und hospizliche Begleitung als Aufgabe für ambulante Dienste/Diakoniestationen, stationäre Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe nach SGB XII/SGB IX und Krankenhäuser der Regelversorgung sowie die allgemeine palliative Versorgung im ambulanten ärztlichen Bereich beschrieben. Neben der Darstellung der Begleitung und Versorgung sterbenskranker Kinder und Jugendlicher, demenzerkrankter Menschen, wohnungsloser Menschen und Menschen mit psychischen Erkrankungen wird auch ein Einblick in die Aus-, Fort- und Weiterbildung im Bereich von Hospizarbeit und Palliative Care für die an der Begleitung und Versorgung beteiligten unterschiedlichen Professionen gegeben.

Sterbebegleitung statt aktiver Sterbehilfe.

Eine Sammlung kirchlicher Texte, hrsg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz und dem Kirchenamt der EKD, 2., erw. Aufl., Gemeinsame Texte 17, Bonn / Hannover 2011.

Zum Inhalt: Bereits im Jahr 2003 ist die Textsammlung „Sterbebegleitung statt aktiver Sterbehilfe“ (Gemeinsame Texte 17) erschienen und enthielt Texte unterschiedlicher Genres und Autoren. In den letzten Jahren hat die Diskussion um Sterbehilfe und Sterbebegleitung an Schärfe zugenommen, so dass eine erweiterte 2. Auflage nötig wurde. Es ist ein Anliegen dieser überarbeiteten Neuauflage, die Haltung der Kirchen deutlich zu dokumentieren und auf die Kontinuität in den kirchlichen Verlautbarungen zu diesem Thema hinzuweisen: Die sog. Aktive Sterbehilfe ist als gezielte Tötung eines Menschen in seiner letzten Lebensphase ethisch nicht vertretbar, auch wenn sie auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin erfolgt.

Christliche Patientenvorsorge durch Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Behandlungswünsche und Patientenverfügung.

Handreichung und Formular, 2011

Zum Inhalt: Die Handreichung und das Formular der neuen „Christlichen Patientenvorsorge“ treten als kirchliches Angebot an die Stelle der bisherigen „Christlichen Patientenverfügung“ von 1999 und 2003. Aufgrund der veränderten Gesetzeslage in der Bundesrepublik Deutschland seit September 2009 war eine Neukonzeption nötig geworden. Das Dokument wurde gemeinsam von der Deutschen Bischofskonferenz und vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Zusammenarbeit mit zahlreichen Mitglieds- und Gastkirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) erarbeitet.

Stellungnahme der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum BGH-Urteil zur Sterbehilfe.

Stärkung des Patientenwillens und größere Rechtssicherheit für Ärzte und Angehörige (Pressemitteilung der EKD), Hannover 25.6.2010

Zum Inhalt: Die EKD begrüßt, dass das Urteil des Bundesgerichtshofes zur Sterbehilfe das Recht des Patienten auf die Umsetzung seines Willens stärkt und zu einer größeren Rechtssicherheit bei Ärzten, Pflegepersonal und Angehörigen beiträgt.

Diakonisches Werk der EKD: Seelsorge in Palliative Care. Situationsanzeige und Empfehlungen zu kirchlich-diakonischem Handeln.

Diakonie-Texte 12.2009, Stuttgart 2009

Zum Inhalt: Der Text gibt einen Überblick über Palliative Care in Deutschland, Palliative Netzwerke und Qualitätsanforderungen von haupt- und ehrenamtlich Tätigen in Palliativ Care. Außerdem werden Handlungsempfehlungen zu kirchlichem und diakonischen Handeln formuliert und Anregungen zu einer Entwicklung von Konzepten der seelsorgerlichen Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen in Palliativ Care gegeben.

Jeden Tag bist mir täglich nahe … 

Sterben, Tod, Bestattung, Trauer. Eine evangelische Handreichung für Menschen, die Trauern und für die, die sie in ihrer Trauer begleiten, im Auftrag der Kirchenleitung der VELKD, Gütersloh 2009

Zum Inhalt: Mit der Handreichung will die VELKD über die unmittelbar von Sterben, Tod und Trauer betroffenen Menschen hinaus alle ermutigen, sich mit dem Thema Tod zu beschäftigen. Erarbeitet wurde der Band vom Seelsorgeausschuss der VELKD unter dem Vorsitz von Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler (München).

Eckpunkte.

Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) plädiert für gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen (Pressemitteilung der EKD), 11. Juli 2007

Zum Inhalt: Der Rat der EKD spricht sich in seinen „Eckpunkten“ für eine gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen aus, da Patienten, Angehörige und Ärzte mehr Rechtssicherheit bei Entscheidungen am Lebensende brauchen. Die Ziele einer solchen gesetzlichen Regelung sollten unter anderem sein, die Vorsorge für Zeiten der Entscheidungsunfähigkeit eines Patienten verbindlich zu regeln, die Wirksamkeitsvoraussetzungen und die Reichweite von Patientenverfügungen festzulegen, die Aufgaben von Betreuern und Bevollmächtigten sowie die Rolle von Vormundschaftsgerichten zu klären.

Hilfe im Sterben - Hilfe zum Leben. 

Menschenwürde am Lebensende. Votum der Theologischen Kammer der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, 2006

Zum Inhalt: Neben dem Gottes- und Menschenverständnis des christlichen Glaubens und der Begriffsklärung von Menschenwürde, Autonomie und Selbstbestimmung wird a) die Erarbeitung von transparenten Verfahren zu einer gerechten Verteilung medizinischer Ressourcen als vordringliche Aufgabe gefordert, b) eine Abwägung der Möglichkeiten und Grenzen der Patientenverfügung vorgenommen und c) eine Stellungnahme zur aktiven Sterbehilfe vorgelegt.

Sterben hat seine Zeit.

Überlegungen zum Umgang mit Patientenverfügungen aus evangelischer Sicht. Ein Beitrag der Kammer für Öffentliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Deutschland, EKD-Texte 80, Hannover 2005.

Zum Inhalt: Im Diskussionsbeitrag der Kammer der EKD für Öffentliche Verantwortung werden neben Überlegungen zur Selbstbestimmung des Patienten und Fürsorge für den Patienten u.a. die unterschiedlichen Auffassungen zur Reichweite von Patientenverfügungen in zwei Argumentationslinien nebeneinander dargestellt, ohne dass sie ganz zur Deckung gebracht werden.

Menschenwürde auch beim Sterben und im Tod.

Kommunique der Bischofskonferenz der VELKD am 8.3.2004, in: Klaus Grünwaldt / Udo Hahn (Hg.): Vom christlichen Umgang mit dem Tod, Beiträge zur Trauerbegleitung und Bestattungskultur, Lutherisches Kirchenamt 2004, S. 101-103

 Zum Inhalt: Die Bischofskonferenz der VELKD beschäftigte sich vom 6. bis 9. März in Bückeburg im Beisein von Gästen aus lutherischen Partnerkirchen in Europa mit dem Thema „Vom christlichen Umgang mit dem Tod“ und veröffentlichte dazu ein kurzes Kommunique.

Sterbebegleitung statt aktiver Sterbehilfe.  

Eine Textsammlung kirchlicher Erklärungen mit einer Einführung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Gemeinsame Texte 17, Hannover / Bonn 2003.

Zum Inhalt: Die Textsammlung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutschen Bischofskonferenz enthält Texte unterschiedlicher Genres und Autoren. Aus ihnen wird deutlich: Die sog. Aktive Sterbehilfe ist als gezielte Tötung eines Menschen in seiner letzten Lebensphase ethisch nicht vertretbar, auch wenn sie auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin erfolgt. Als Alternativen sehen die Kirchen den Ausbau der Palliativmedizin und Hospizarbeit.

HTML-Version: Sterbebegleitung statt aktiver Sterbehilfe, 2003

Eckpunkte zu Fragen der Biomedizin und der Bioethik,

Diakonisches Werk der EKD: Diakonie Korrespondenz 2002

Zum Inhalt: Auf einem bundesweiten Symposium des Diakonischen Werkes im Oktober 2001 wurden Fragen der Biomedizin mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Mitgliedern der Enquete-Kommission des Bundestages und des Nationalen Ethikrates diskutiert. Das Eckpunktepapier fasst diejenigen Positionen zusammen, die sich die Diakonie zu den Themen Präimplantationsdiagnostik, Stammzellforschung, Embryonenschutzgesetz, Genetische Tests und Medizinischer Fortschritt und Lebensende erarbeitet hat.

Im Geiste der Liebe mit dem Leben umgehen.

Argumentationshilfe für aktuelle medizin- und bioethische Fragen. EKD-Texte 71, 2002, s. Kapitel 3.2, S. 34ff

Zum Inhalt: Die von der Kammer für Öffentliche Verantwortung verfasste Argumentationshilfe zu aktuellen Fragen der Medizin- und Bioethik bildet den pluralistischen innergesellschaftlichen Diskurs ab und kommt nicht zu einem Konsens in der ethischen Urteilsbildung. Im Kapitel 3.2 setzt sich der Text mit den Fragen am Lebensende auseinander.

Im Sterben: Umfangen vom Leben. 

Gemeinsames Wort zur Woche für das Leben 1996: "Leben bis zuletzt - Sterben als Teil des Lebens", hg. vom Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Gemeinsame Texte 6, Bonn/Hannover 1996.

Zum Inhalt: Das Gemeinsame Wort der beiden Kirchen will dazu ermutigen, im Glauben an den Tod und die Auferstehung Jesu Christi die Kraft zu finden, Sterben als Teil des Lebens annehmen zu können. In vier Kapiteln werden die Themen behandelt (1) Sterben, Tod und Trauer in unserer Gesellschaft, (2) Im Sterben: Umfangen vom Leben, (3) Sterbebegleitung in der Kraft des Geistes Gottes und (4) Sterbebegleitung in Gemeinde und Hospizbewegung.

HTML-Version: Im Sterben: Umfangen vom Leben, 1996 

Gott ist ein Freund des Lebens.

Herausforderungen und Aufgaben beim Schutz des Lebens. Gemeinsame Erklärung des Rates der EKD und der Deutschen Bischofskonferenz in Verbindung mit den übrigen Mitglieds- und Gastkirchen der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Bundesrepublik Deutschland und Berlin (West), Gütersloh 1989, s. Kapitel VI.5 S. 105-110.

Zum Inhalt: Die Gemeinsame Erklärung „Gott ist ein Freund des Lebens“ ist der grundlegende Text einer christlichen Deutung des Lebens und dokumentiert eine Grundübereinstimmung in den deutschen Kirchen. Im 6. Kapitel sind die Ausführungen zum Ende menschlichen Lebens sehr knapp und grundsätzlich gehalten.
HTML-Versionen: Gott ist ein Freund des Lebens, 1989
God loves all that live, 1989

 

Letzte Änderung: 21.2.2017 | Impressum | Sitemap
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