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Sterbehilfe

A time to live and a time to die. Orientierungshilfe der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) zu Fragen am Lebensende;

Wien, 16. Mai 2011

Zum Inhalt: Der Text bietet eine Orientierungshilfe zur medizinischen Sterbehilfe und zur Beihilfe zum Suizid. Die Studie ist das Ergebnis eines intensiven Konsultationsprozesses der 105 GEKE-Kirchen in 30 Ländern. Der Text setzt sich für den Schutz der Menschenrechte von Sterbenden und Sterbenskranken ein. Dies schließt das Recht auf ein Leben bis zum Ende und das Recht auf einen Behandlungsverzicht ein. Er wendet sich gegen eine theologisch-ethische Rechtfertigung von Sterbehilfe und Beihilfe zur Selbsttötung. Außerdem betont er die Notwendigkeit, die sozialen, medizinischen und pflegerischen Rahmenbedingungen für ein würdiges Leben und Sterben zu verbessern.
Am 25. August 2011 wurde der Text in deutscher Sprache „Leben hat seine Zeit, und Sterben hat seine Zeit“ veröffentlicht.

Sterbebegleitung statt aktiver Sterbehilfe.

Eine Sammlung kirchlicher Texte, hrsg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz und dem Kirchenamt der EKD, 2., erw. Aufl., Gemeinsame Texte 17, Bonn / Hannover 2011.

Zum Inhalt: Bereits im Jahr 2003 ist die Textsammlung „Sterbebegleitung statt aktiver Sterbehilfe“ (Gemeinsame Texte 17) erschienen und enthielt Texte unterschiedlicher Genres und Autoren. In den letzten Jahren hat die Diskussion um Sterbehilfe und Sterbebegleitung an Schärfe zugenommen, so dass eine erweiterte 2. Auflage nötig wurde. Es ist ein Anliegen dieser überarbeiteten Neuauflage, die Haltung der Kirchen deutlich zu dokumentieren und auf die Kontinuität in den kirchlichen Verlautbarungen zu diesem Thema hinzuweisen: Die sog. Aktive Sterbehilfe ist als gezielte Tötung eines Menschen in seiner letzten Lebensphase ethisch nicht vertretbar, auch wenn sie auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin erfolgt.

Christliche Patientenvorsorge durch Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Behandlungswünsche und Patientenverfügung,

Handreichung und Formular, 2011

Zum Inhalt: Die Handreichung und das Formular der neuen „Christlichen Patientenvorsorge“ treten als kirchliches Angebot an die Stelle der bisherigen „Christlichen Patientenverfügung“ von 1999 und 2003. Aufgrund der veränderten Gesetzeslage in der Bundesrepublik Deutschland seit September 2009 war eine Neukonzeption nötig geworden. Das Dokument wurde gemeinsam von der Deutschen Bischofskonferenz und vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Zusammenarbeit mit zahlreichen Mitglieds- und Gastkirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) erarbeitet.

Stellungnahme der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum BGH-Urteil zur Sterbehilfe.

Stärkung des Patientenwillens und größere Rechtssicherheit für Ärzte und Angehörige (Pressemitteilung der EKD), Hannover 25.6.2010

Zum Inhalt: Die EKD begrüßt, dass das Urteil des Bundesgerichtshofes zur Sterbehilfe das Recht des Patienten auf die Umsetzung seines Willens stärkt und zu einer größeren Rechtssicherheit bei Ärzten, Pflegepersonal und Angehörigen beiträgt.

Sterbebegleitung statt aktiver Sterbehilfe.  

Eine Textsammlung kirchlicher Erklärungen mit einer Einführung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Gemeinsame Texte 17, Hannover / Bonn 2003.

Zum Inhalt: Die Textsammlung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutschen Bischofskonferenz enthält Texte unterschiedlicher Genres und Autoren. Aus ihnen wird deutlich: Die sog. Aktive Sterbehilfe ist als gezielte Tötung eines Menschen in seiner letzten Lebensphase ethisch nicht vertretbar, auch wenn sie auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin erfolgt. Als Alternativen sehen die Kirchen den Ausbau der Palliativmedizin und Hospizarbeit.

HTML-Version: Sterbebegleitung statt aktiver Sterbehilfe, 2003

Im Geiste der Liebe mit dem Leben umgehen.

Argumentationshilfe für aktuelle medizin- und bioethische Fragen. EKD-Texte 71, 2002, s. Kapitel 3.2, S. 34ff

Zum Inhalt: Die von der Kammer für Öffentliche Verantwortung verfasste Argumentationshilfe zu aktuellen Fragen der Medizin- und Bioethik bildet den pluralistischen innergesellschaftlichen Diskurs ab und kommt nicht zu einem Konsens in der ethischen Urteilsbildung. Im Kapitel 3.2 setzt sich der Text mit den Fragen am Lebensende auseinander.

Gott ist ein Freund des Lebens.

Herausforderungen und Aufgaben beim Schutz des Lebens. Gemeinsame Erklärung des Rates der EKD und der Deutschen Bischofskonferenz in Verbindung mit den übrigen Mitglieds- und Gastkirchen der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Bundesrepublik Deutschland und Berlin (West), Gütersloh 1989, s. Kapitel VI.5 S. 105-110.

Zum Inhalt: Die Gemeinsame Erklärung „Gott ist ein Freund des Lebens“ ist der grundlegende Text einer christlichen Deutung des Lebens und dokumentiert eine Grundübereinstimmung in den deutschen Kirchen. Im 6. Kapitel sind die Ausführungen zum Ende menschlichen Lebens sehr knapp und grundsätzlich gehalten.
HTML-Versionen:   Gott ist ein Freund des Lebens, 1989
God loves all that lives, 1989

 

Letzte Änderung: 6.3.2017 | Impressum | Sitemap
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