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Allotransplantation

SACHSEN
Handreichung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens zur „Organ- und Gewebespende“, März 2015

 

Zum Inhalt: Die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens hat eine Handreichung zum Thema „Organ- und Gewebespende“ im März 2015 veröffentlicht. Anhand von 29 Fragen und Antworten wird versucht, umfassend über die Thematik zu informieren und unklare Aspekte zu erläutern. Das Ziel der Handreichung besteht darin, ausreichende Informationen zur Verfügung zu stellen, um zu einer bewussten Entscheidung im Blick auf eine Organ oder Gewebespende kommen zu können. Bei strittigen Fragen (z. B. Hirntodproblematik, siehe Frage 21) werden die unterschiedlichen Auffassungen nebeneinander dargestellt.

BADEN
Broschüre der Ev. Landeskirche in Baden zur Organtransplantation, 13.6.2014

 

Zum Inhalt: Die Ev. Landeskirche in Baden will mit ihrer 15 seitigen Broschüre „Organtransplantation. Fragen und Impulse für eine persönliche Entscheidung“ Menschen dabei unterstützen, zu einer persönlichen Entscheidung für oder gegen eine Organspende zu finden. Der Text behandelt Fragen zum Weiterleben nach dem Tod, zu Hirntod und Organspende aus christlicher Sicht und nennt Ansprechpartnerinnen sowie Internetadressen zum Thema.
Es handelt sich bei dieser Broschüre um eine in einem neuen Layout gestaltete Fassung der "Entscheidungshilfe zur Organtransplantation" der Ev. Landeskirche in Baden vom 31.7.2013.

 

BAYERN
Handreichung der Ev. luth. Kirche in Bayern zur Organspende und Organtransplantation, 2014

 

Zum Inhalt: Die Ev. luth. Kirche in Bayern hat eine Handreichung zur Entscheidungsfindung bei Organspende und Organtransplantation unter dem Titel "leben und sterben im Herrn" verfasst. Sie gibt kein Plädoyer für oder gegen die Organspende, sondern informiert und formuliert Fragen, die sich diejenigen stellen sollten, die eine für sie und ihre An- und Zugehörigen tragfähige Entscheidung treffen wollen.

EFID
Positionspapier der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) zur Organtransplantation, 16. Oktober 2013

 

Zum Inhalt: Die Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD) kritisieren in dem Positionspapier das Hirntodkonzept. Statt an der fragwürdigen Gleichsetzung von Hirntod und Tod festzuhalten, müsse gesamtgesellschaftlich darüber diskutiert werden, ob die sogenannte Tote-Spender-Regel aufgegeben werden sollte und unter welchen Bedingungen die Explantation von Organen bei hirntoten Sterbenden erlaubt werden könnte. Weiterhin setzt sich das Papier kritisch mit dem Aspekt Gewebespende, mit den medizinischen und gesetzlichen Grundlagen der Transplantation von postmortal gespendeten Organen sowie mit den Fragen nach gerechter Verteilung und Informationsvermittlung auseinander.

BADEN
Entscheidungshilfe der Ev. Landeskirche in Baden zur Organtransplantation, 13. Juli 2013

 

Zum Inhalt: Angesichts der Änderung des Transplantationsgesetzes, die seit November 2012 in Kraft getreten ist, hat die Evangelische Landeskirche in Baden am 31. Juli 2013 eine Entscheidungshilfe zum Thema Organspende vorgelegt. In ihr werden Antworten auf sieben Fragen zum Thema Organspende und Empfehlungen gegeben. Sie nennt außerdem Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie Adressen für weitere Informationen zum Thema.

RHEINLAND
Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland: Orientierungstext zur Organspende, 11. Januar 2013

 

Zum Inhalt: Angesichts der Änderung des Transplantationsgesetzes, die seit November 2012 in Kraft getreten ist, und der Manipulationen von Patientendaten in der Transplantationsmedizin hat die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland einen kurzen Orientierungstext zur Organspende veröffentlicht.

EKD
Der Vorsitzende des Rates der EKD: „Geistliches Wort zur Organspende“, 27. November 2012
 

Zum Inhalt: Angesichts der Änderung des Transplantationsgesetzes, die seit November 2012 in Kraft getreten ist, hat sich der Ratsvorsitzende der EKD, Präses Nikolaus Schneider, am 27.11.2012 in einem „Geistlichen Wort zur Organspende“ darum bemüht, Menschen dazu zu motivieren, sich für oder gegen eine Organ- und Gewebespende zu entscheiden. Er hat deutlich gemacht, dass auch die Ablehnung der Organspende aus christlicher Sicht eine ethisch verantwortbare Möglichkeit und zu respektieren ist.

DEKV
Organspende - mit guten Gründen nur freiwillig! Ein Plädoyer des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes (DEKV),

Berlin, 30. Mai 2011

Zum Inhalt: Angesichts der Vorschläge aus einigen Bundesländern für eine Widerspruchslösung spricht sich der DEKV für die Beibehaltung der geltenden gesetzlichen Regelungen (erweiterte Zustimmungslösung) und zugleich dafür aus, die Bürgerinnen und Bürger zu Lebzeiten wiederholt und regelhaft bei geeigneten Anlässen aufzufordern, ihre persönliche Einstellung zur Organspende zu bekunden, z. B. im Zusammenhang mit der Beantragung und Ausstellung von Personalausweisen, Führerscheinen oder Krankenversicherungskarten.

EKD
Stellungnahme des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zur Öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages zu Gesetzentwürfen im Rahmen der Transplantationsgesetzgebung am 9. Oktober 1996 in Bonn
 

Zum Inhalt: Die Stellungnahme äußert sich zu den vier Punkten: 1) Anwendung, Aufklärung, Erklärung zur Organspende, Dokumentation, Datenschutz, Spenderegister, 2) Organisation und Durchführung der Organentnahme, Organisation und Durchführung der Organvermittlung, 3) Lebendspende und 4) Verbot und Strafbarkeit des Organhandels.

EKD
Stellungnahme des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zur Öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages zu Gesetzentwürfen im Rahmen der Transplantationsgesetzgebung am 25. September 1996 in Bonn
 

Zum Inhalt: Die kurze Stellungnahme befasst sich erneut mit dem sog. Hirntod und der Zustimmungslösung und bezieht sich auf die Stellungnahme von 1995.

EKD
Stellungnahme des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zur Öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages zur „Vorbereitung eines Transplantationsgesetzes“ am 28. Juni 1995 in Bonn
 

Zum Inhalt: In der Stellungnahme wird darauf abgehoben, dass die kirchlichen Erklärungen zur Organtransplantation von 1989 (Gott ist ein Freund des Lebens) und 1990 (Organtransplantationen) in zwei Hinsichten nicht mehr zureichen: Die Überlegungen im Blick auf die „Hirntoddefinition“ werden differenziert, diejenigen im Blick auf die rechtliche Regelung für die Entnahme von Organen ergänzt.

EKD / DBK
Organtransplantationen. 

Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Gemeinsame Texte 1, Bonn / Hannover 1990.

Zum Inhalt: Nach der Gemeinsamen Erklärung „Gott ist ein Freund des Lebens“ veröffentlichten die Deutsche Bischofskonferenz und der Rat der EKD eine separate Erklärung zur Organtransplantation und empfehlen die Einwilligung zur Organentnahme im Falle des eigenen Todes. Die Erklärung behandelt in sechs Kapiteln die Themen: 1. Zur Situation der Gewebe- und Organtransplantation; 2. Empfänger von Geweben und Organen; 3. Spender von Geweben und Organen; 4. Leben und Tod im christlichen Verständnis; 5. Die Sorge um die Angehörigen toter Organspender; 6. Folgerungen und Empfehlungen.

HTML-Version: Organtransplantationen, 1990

EKD / DBK / ACK
Gott ist ein Freund des Lebens.  

Herausforderungen und Aufgaben beim Schutz des Lebens. Gemeinsame Erklärung des Rates der EKD und der Deutschen Bischofskonferenz in Verbindung mit den übrigen Mitglieds- und Gastkirchen der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Bundesrepublik Deutschland und Berlin (West), Gütersloh 1989, s. Kapitel VI.4 S. 102-105.

Zum Inhalt: Die Gemeinsame Erklärung „Gott ist ein Freund des Lebens“ ist der grundlegende Text einer christlichen Deutung des Lebens und dokumentiert eine Grundübereinstimmung in den deutschen Kirchen. Im 6. Kapitel gibt es einen kurzen Abschnitt über Organtransplantation.
HTML-Version:     Gott ist ein Freund des Leben, 1989
Letzte Änderung: 8.9.2017 | Impressum | Sitemap
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