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Embryonale Stammzellen / Klonen

EKD
Wolfgang Huber zur Stammzellentscheidung im Bundestag. 

Respekt vor der Entscheidung in einer schwierigen Frage (Pressemitteilung der EKD), 11. April 2008

Zum Inhalt: Der Vorsitzende des Rates der EKD äußerte nach der Bundestagsentscheidung für eine Änderung des Stammzellgesetzes am 11. April 2008, Ziel müsse es sein, die Grundlagenforschung mit embryonalen Stammzellen so schnell wie möglich abzuschließen, um den Schwerpunkt auf die Forschung mit adulten Stammzellen legen zu können.

EKD
Beschluss der 10. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) auf ihrer 6. Tagung zur Stammzellforschung, 7. November 2007
 

Zum Inhalt: Die Synode der EKD unterstützt in ihrem Beschluss die Erklärung des Ratsvorsitzenden der EKD vom 10. November 2006 und hält eine Verschiebung des Stichtages zum Import von Stammzellen nur dann für zulässig, wenn die Grundlagenforschung aufgrund der Verunreinigung der Stammzelllinien nicht fortgesetzt werden kann und wenn es sich um eine einmalige Stichtagsverschiebung auf einen bereits zurückliegenden Stichtag handelt.

WESTFALEN
Ethische Überlegungen zur Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen,

Evangelische Kirche von Westfalen, 2007

Zum Inhalt: Die Studie beschreibt, welche realistischen Erwartungen an die Forschung mit Embryonalen Stammzellen geknüpft werden können und wie Alternativen zu beurteilen sind. Sie zeigt auf, welche rechtlichen Regelungen es international, europäisch und in Deutschland gibt. Theologische und ethische Leitgedanken werden entwickelt. Die unterschiedlichen Sichtweisen anderer Religionen zur Stammzellforschung werden dargestellt und gesellschaftliche Aspekte benannt.

EKD
EKD warnt vor Aufweichung des Embryonenschutzes.

Wolfgang Huber zur Erklärung der DFG zu Stammzellforschung (Pressemitteilung der EKD), 10. November 2006

Zum Inhalt: Der Vorsitzende des Rates der EKD nahm die Veröffentlichung der Stellungnahme der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) am 10. November 2006 unter dem Titel „Stammzellforschung in Deutschland - Möglichkeiten und Perspektiven“ zum Anlass, für eine einmalige Verschiebung des Stichtages zum Import von Stammzellen einzutreten.

EKD / DBK
Klonen ist ein Irrweg.

Erklärung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, und des Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber (Pressemitteilung der EKD), 13. September 2004

Zum Inhalt: Die Erklärung der beiden Vorsitzenden der beiden Kirchen bezieht sich auf eine Veröffentlichung des Nationalen Ethikrates vom 13. September 2004 zum Thema „Klonen zu Fortpflanzungszwecken und Klonen zu biomedizinischen Forschungszwecken“ und unterstützt die dort vorgetragene Empfehlung, Forschungsklonen in Deutschland nicht zuzulassen.

EKD / DBK
Für konsequenten Embryonenschutz in Europa.

Appell der Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (Pressemitteilung der EKD), 24.11.2003

Zum Inhalt: Die Vorsitzenden der beiden Kirchen appellieren an die Bundesregierung, sich bei ihrem Votum im EU-Ministerrat für eine Entscheidung, ob und unter welchen Bedingungen mit EU-Geldern „verbrauchende“ Embryonenforschung gefördert wird, strikt an dem in Deutschland geltenden Recht zu orientieren und an den Maßstäben des deutschen Embryonenschutzgesetzes festzuhalten.

EKD / DBK
Kirchen bitten Abgeordnete um klares Votum für Schutz des Menschen von Anfang an.

Brief von Kock und Lehmann vor der Entscheidung über den Stammzellenimport (Pressemitteilung der EKD), 17. Januar 2002

Zum Inhalt: Zwei Wochen vor der Entscheidung des Deutschen Bundestages am 30. Januar 2002 über den Import embryonaler Stammzellen zu Forschungszwecken haben die Vorsitzenden der beiden Kirchen die Abgeordneten um ein klares „Votum für die Würde und den Schutz des Menschen von Anfang an“ gebeten. Sie betonen in ihrem Brief vom 14. Januar 2002, dass dem künstlich erzeugten Embryo Lebensrecht und uneingeschränkter Lebensschutz vom Zeitpunkt der Befruchtung an zukomme.

EKD / DBK
Zur Entscheidung des Deutschen Bundestages über den Import menschlicher embryonaler Stammzellen.

Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Manfred Kock, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann (Pressemitteilung der EKD), 30. Januar 2002

Zum Inhalt: Anlässlich der Entscheidung des Deutschen Bundestages, den Import von menschlichen embryonalen Stammzellen - wenn auch unter strikten Bedingungen - zuzulassen, bekunden die Vorsitzenden der beiden Kirchen ihre Enttäuschung. Durch diese Entscheidung werde das Lebensrecht und der uneingeschränkter Lebensschutz des Menschen vom Zeitpunkt der Befruchtung an nicht mehr gewährleistet.

EKD
Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD): Strenge Restriktionen für Stammzellen-Import nicht aufweichen. 

Am Embryonenschutz konsequent festhalten! Erklärung des Rates zum Fortgang der bioethischen Debatte (Pressemitteilung der EKD), 22. Februar 2002

Zum Inhalt: Anlässlich der Veröffentlichung des Entwurfs zu einem Stammzellgesetz am 22. Februar 2002 gab der Rat der EKD am selben Tag eine „Erklärung zum Fortgang der bioethischen Debatte“ ab. Er fordert darin, am Schutz menschlicher Embryonen konsequent festzuhalten, und warnt vor einer Aufweichung des Bundestags-Beschlusses vom 30. Januar 2002, der den Import menschlicher embryonaler Stammzellen nur unter strengen Restriktionen zulässt.

EKD
Stellungnahme der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum Entwurf eines Gesetzes zur Sicherstellung des Embryonenschutzes im Zusammenhang mit Einfuhr und Verwendung menschlicher embryonaler Stammzellen (Stammzellgesetz - SZG), 

(Stand: 22. Februar 2002), Hannover 8. März 2002

Zum Inhalt: Der Evangelischen Kirche in Deutschland bot sich im Rahmen der öffentlichen Anhörung zum Stammzellgesetzentwurf am 11. März 2002 die Gelegenheit, eine Stellungnahme zu dem Entwurf abzugeben. Sie kam zu dem Ergebnis, dass es dem Gesetzentwurf nicht gelungen sei, den Bundestagsbeschluss vom 30. Januar 2002 und dessen grundlegende Intention - nämlich den Import humaner embryonaler Stammzellen nur unter strengen Restriktionen zuzulassen - umzusetzen.

EKD
Im Geiste der Liebe mit dem Leben umgehen.

 Argumentationshilfe für aktuelle medizin- und bioethische Fragen. EKD-Texte 71, 2002, s. Kapitel 3.1.2, S. 29ff

Zum Inhalt: Die von der Kammer für Öffentliche Verantwortung verfasste Argumentationshilfe zu aktuellen Fragen der Medizin- und Bioethik bildet den pluralistischen innergesellschaftlichen Diskurs ab und kommt nicht zu einem Konsens in der Frage, wann das Menschsein beginne. Aus diesen unterschiedlichen Grundpositionen resultieren alle im Einzelnen vertretenen Dissense im Blick auf die Freigabe von sog. überzähligen Embryonen für die Forschung, die Nutzung embryonaler Stammzellen, die Gewinnung von embryonalen Stammzellen durch sog. therapeutisches Klonen sowie die ethische Vertretbarkeit der Präimplantationsdiagnostik.

HTML-Version: Im Geiste der Liebe mit dem Leben umgehen, 2002

DW EKD
Eckpunkte zu Fragen der Biomedizin und der Bioethik,

Diakonisches Werk der EKD: Diakonie Korrespondenz 2002

Zum Inhalt: Auf einem bundesweiten Symposium des Diakonischen Werkes im Oktober 2001 wurden Fragen der Biomedizin mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Mitgliedern der Enquete-Kommission des Bundestages und des Nationalen Ethikrates diskutiert. Das Eckpunktepapier fasst diejenigen Positionen zusammen, die sich die Diakonie zu den Themen Präimplantationsdiagnostik, Stammzellforschung, Embryonenschutzgesetz, Genetische Tests und Medizinischer Fortschritt und Lebensende erarbeitet hat.

EKD
Der Schutz menschlicher Embryonen darf nicht eingeschränkt werden.

Erklärung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zur aktuellen bioethischen Debatte (Pressemitteilung der EKD), 22. Mai 2001

Zum Inhalt: Der Rat der EKD warnt vor politischen Bestrebungen, das Embryonenschutzgesetz zu ändern und abzuschwächen. Das Ziel der Forschung, mit Hilfe der Gentechnik neue Therapien zur Heilung von Krankheiten zu entwickeln, sei aus christlicher Sicht legitim und erstrebenswert. Aber die Mittel, um ein solch hochrangiges Ziel zu erreichen, müssen ethisch vertretbar sein.

EKD
Der menschliche Embryo ist keine bloße Biomasse

Rat der EKD gegen den Import von menschlichen embryonalen Stammzellen (Pressemitteilung der EKD), 7. Dezember 2001

Zum Inhalt: Der Rat der EKD spricht sich gegen den Import von menschlichen embryonalen Stammzellen aus und betont, dass der menschliche Embryo keine bloße Biomasse sei, sondern Anteil am Schutz der Würde und des Lebensrechts des Menschen habe. Eingriffe an menschlichen Embryonen, die ihre Schädigung oder Vernichtung in Kauf nehmen, sind daher nicht zu verantworten, und seien die Forschungsziele noch so hochrangig.

VELKD
Stellungnahme der Bischofskonferenz der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) zu Fragen der Bioethik (Juli 2001),

in: Was darf der Mensch? Neue Herausforderungen durch Gentechnik und Biomedizin, im Auftrag der Bischofskonferenz der VELKD, Hannover 2001, S. 150-158.

Zum Inhalt: Auf ihrer Klausurtagung 2001 hat sich die Bischofskonferenz der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) mit folgenden bioethischen Themen befasst: Lebensanfang, Pränatal- und Präimplantationsdiagnostik, Verantwortung der Forschung, Eltern, Gesellschaft und Kirche.

HANNOVER
Stellungnahme zur „Forschung an Embryonen“.  

Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers und Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen, 1989

Zum Inhalt: Der Rat der Konföderation hat am 1986 eine Arbeitsgruppe "Gentechnik und Humangenetik" eingesetzt und um eine Prüfung und Bewertung der Problematik der Forschung an menschlichen Embryonen gebeten. Die Stellungnahme der Arbeitsgruppe entwickelt neben einer Darstellung des Sachstandes ethische Kriterien zur Beurteilung der Embryonenforschung.
Letzte Änderung: 7.9.2017 | Impressum | Sitemap
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