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Bundesgerichtshof trifft Grundsatzurteil zum Schadensersatz wegen Lebenserhaltung durch künstliche Ernährung, 2. April 2019

 

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 2. April 2019 eine Klage auf Schmerzensgeld wegen Lebenserhaltung durch künstliche Ernährung bei einem Patienten mit fortgeschrittener Demenz in letzter Instanz zurückgewiesen. Bei dem Urteil ging es im Kern um die Frage, ob einem Patienten, dessen Wille im Blick auf die Behandlung sich nicht feststellen lässt, durch lebensverlängernde Maßnahmen ein haftungsrechtlich relevanter Schaden zugefügt werden kann. Das Gericht hat dagegen argumentiert, dass das Grundgesetz es verbiete, Leben - auch ein leidensbehaftetes Weiterleben - als Schaden anzusehen.

 

Download:

⇒  BGH: Pressemitteilung zum Urteil vom 2. April 2019 (Az. VI ZR 13/18)

 

Letzte Änderung: 21.9.2019 | Impressum | Sitemap
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