Seit ihrer ersten Auflage 1999 haben zahllose Menschen die von der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz gemeinsam mit weiteren christlichen Kirchen herausgegebene „Christliche Patientenverfügung“ bzw. „Christliche Patientenvorsorge“ genutzt, um Vorsorge für die letzte Phase ihres Lebens zu treffen. Im August dieses Jahres ist die fünfte, überarbeitete Auflage erschienen. Neben Anpassungen an die geltende Rechtslage finden sich darin zum Teil auch geänderte Formulierungen (z.B. im Blick auf den assistierten Suizid), die den Fortgang der Diskussionen innerhalb der Kirchen widerspiegeln.